Diese Quellensammlung ist ein Auszug aus einer Hintergrundrecherche für den WDR. Der Arbeitstitel: Textilindustrie in Kambodscha – Vorbild oder Mogelpackung? 

AuftragsrechercheErstellt in Phnom Penh am 14.08.2013. Daraus entstand der Film „Edelmarken zum Hungerlohn“ von Rebecca Gudisch, Gönke Harms, Andreas Maus. Gesendet wurde er am 05.05.2014 um 22.00 Uhr im WDR Fernsehen.

Zusammenarbeit mit Rebecca Gudisch

Rebecca Gudisch studierte von 1999-2006 in Dortmund Journalistik, Politik und Foto-Design. Während des Studiums volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Seit 2002 arbeitet sie als freie Autorin und Reporterin im Bild vor allem für das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus und die WDR-Sendungen Markt und die story. Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Themen rund um die Arbeitswelt.

Als Reporterin war Rebecca Gudisch an der Umsetzung mehrerer junger Formate für den WDR und die ARD beteiligt (z.B. „die tester“ und „Echtzeit“). In den Jahren 2006 und 2007 recherchierte sie alleine vier Mal in Indien, unter anderem in abgelegenen Dörfern. Ihre Reportage „Kindersklaven“ wurde für den Deutschen Fernsehpreis 2008 nominiert und erhielt etliche Preise. 2010 wurde Rebecca Gudisch zum CNN Journalist of the Year gewählt.

WDR-Doku beleuchtet die Textilindustrie

Darum geht es in der Dokumentation: Vor einem Jahr stürzte eine Textilfabrik in Bangladesch ein und begrub über tausend Näherinnen unter den Trümmern. Spätestens da war klar: Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen dort und in anderen Billiglohnländern sind unzumutbar. Doch nicht nur Billigmarken produzieren in diesen Fabriken, auch Edelmarken lassen hier unter den gleichen Bedingungen nähen.

Zur WDR-Doku

 

Einer der bekanntesten Fälle aus jenem Jahr in Kambodscha: Zwei Menschen starben am 16. Mai beim Zusammenbruch eines Teils der Wing Star Shoes Fabrik (H&M) in Kampong Speu Provinz. Mehr als 20 Arbeiter wurden bei dem Einsturz einer Betondecke, die zu schwer beladen war, eingeschlossen und mindestens sieben verletzt.

WDR_Textilindustrie