Seine Heimat USA hat ihn vor eineinhalb Jahren verstoßen. Wortkünstler Kosal Khiev, geboren in einem Flüchtlingslager in Thailand, ist in den Ghettos der Vereinigten Staaten von Amerika aufgewachsen. Nachdem er 14 Jahre in Gefängnissen gelebt hat, wurde er abgeschoben – in ein ihm fremdes Land. 

Blog Sarah Thust

Ohne Job, ohne Familie und ohne Sprachkenntnisse ist der 32-Jährige in den Kampf für seine Überzeugungen gezogen.

Der Kurzfilm „Warum ich schreibe“, unter Regie von Masahiro Sugano, wurde nun für das ZEBRA Poetry Film Festival in Berlin nominiert. Am 18. Oktober tritt Kosal Khiev seine erste Reise nach Deutschland an und wird bis zum 21. Oktober die Hauptstadt erkunden.